Fazit

Das Urheberrecht im Internet ist ein spannendes Thema auf dem ständig viel passiert. Über diese Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben ist nicht einfach. Einerseits weil das Thema durch die juristische Dimension und die damit verbundenen möglichen vielen Auslegungen rasch komplex wird. Andererseits ist die Tatsache, dass viele Entscheider und Akteure dieser Entwicklungen Blogs führen hilfreich beim Recherchieren, macht es aber auch schwierig, die wichtigsten Informationen herauszufiltern und die aussagekräftigsten Quellen zu finden. Wir empfehlen allen, die sich für das Urheberrecht im Internet interessieren, die Beiträge der folgenden Akteure zu verfolgen.

Das Institut für geistiges Eigentum informiert über Entwicklungen im Urheberrecht auf seinem offiziellen Webauftritt. Diese Mitteilungen stammen von „höchster Ebene“, sind also von grosser Glaubwürdigkeit und Authentizität. Allerdings fehlt aus politischen Gründen oft eine kritische Gegenmeinung. Dem IGE angegliedert ist eine eigene Seite über das Schweizer Urheberrechtsgesetz.

Die Digitale Allmend ist ein Verein und setzt sich dafür ein, „den öffentlichen Zugang zu digitalen Gütern und deren Weiterentwicklung zu sichern. Er schaffe dafür neue Räume und fördert nach eigener Aussage das öffentliche Verständnis für eine offene (Wissens-) Gesellschaft.“ Die Vereinsmitglieder sind kompetente Fachleute, ihr Präsident ist der Jurist Andreas Vongunten, der ebenefalls einen eigenen Blog betreibt.

Die Netzwoche ist ein Fachmagazin zu Informations- und Kommunikationstechnologie und das offizielle Publikationsorgan der Simsa (Swiss Interactive Media and Software Association). Die Netzwoche-Beiträge wurden von uns als objektive Berichterstattung geschätzt.

Das fortlaufende Erarbeiten des Blogs funktionierte nicht so reibungslos wie geplant. Der zu Beginn angedachte Austausch über CiteULike und einen gemeinsamen Dropboxordner wich rasch dem Arbeiten mit WordPress selbst als bevorzugter Plattform, wobei jede/r kontinuierlich Entwürfe für die eigenen Beiträge erstellte und die anderen Gruppenmitglieder sogleich inline kommentierten und gegebenenfalls interessante Links hineinkopierten. Dies erleichterte das Arbeiten als Gruppe, erschwerte aber eine regelmässige Frequenz der veröffentlichten Beiträge.

Die Unterrichtseinheit im Rahmen des Moduls war eine anregende Erfahrung und führte unserer Blog-Gruppe vor Augen, wie stark unsere KomilitonInnen sich bereits mit der Sachlage um das Urheberrecht auskennen. Dass im selben Semester eine Vorlesung zu Informationsrecht stattfand kam unserer Planung entgegen. Wir werden die weiteren Entwicklungen auf diesem Gebiet gespannt verfolgen – als angehende InformationswissenschaftlerInnen, wie auch als KonsumentInnen.

 

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